Ein bisschen mehr über den Weg dahinter
Vom Ausprobieren zum
gemeinsamen Weiterdenken.
01 / Der Anfang
Es fing mit einem
Amiga an.
Das C-Buch / Die ersten Funktionen
Das C-Buch für den Amiga war quasi das erste Buch, das ich gelesen habe. Dort begann das Programmieren. Besonders in Erinnerung geblieben ist die Freude über die ersten eigenen Funktionen, mit denen sich Matheaufgaben direkt im Terminal lösen ließen. Da stand etwas, das vorher nur eine Überlegung gewesen war – und es funktionierte. Für den Anfang war das ziemlich groß.
Mit etwa 13 / Die Vereinswebsite
Mit etwa 13 kamen Webseiten für unseren Fahrradverein dazu. Aus dem Ausprobieren wurde etwas, das auch andere nutzen konnten. Neben der Frage, wie etwas technisch funktioniert, bekam die Gestaltung mehr Raum: Eine Website braucht eine Form, in der Inhalte verständlich werden und Menschen sich zurechtfinden. Technik und Gestaltung rückten dabei immer näher zusammen.
Bis heute / Gestaltung, Technik & KI
Später führte der Weg über Webdesign und digitale Kampagnen für mySwitzerland, interaktive Medien, UX und Creative Direction. Heute gehören KI-Architektur, Automation und Agentensysteme dazu. Die frühen Programmierexperimente und die Arbeit an digitalen Nutzererlebnissen laufen darin zusammen: Etwas verstehen, selbst ausprobieren und daraus etwas entwickeln, mit dem andere arbeiten können.
02 / Gemeinsam verstehen
Eine Idee wird
im Gespräch greifbar.

Dieses Ausprobieren begleitet auch die Arbeit an einer neuen Idee. Manchmal ist noch gar nicht klar, ob daraus etwas wird. Dann reicht zunächst die Neugier, um einen Gedanken weiterzuverfolgen, eine Skizze zu machen oder eine kleine Variante durchzuspielen. Währenddessen lässt sich herausfinden, wie die Idee funktionieren kann, welches Fundament sie braucht und was sie für die Menschen bewirken könnte, die später damit arbeiten.
Wenn ein Gedanke noch schwer zu vermitteln ist, helfen Bilder und konkrete Situationen. Ein anderes Beispiel kann einen Zusammenhang verständlicher machen; eine genauere Frage kann zeigen, an welcher Stelle noch etwas fehlt. Eine Idee erklären und sie gemeinsam weiterentwickeln gehen dabei ineinander über.
Das braucht auch die Bereitschaft, die eigene Überlegung noch einmal anzuschauen. Vielleicht löst sie einen einzelnen Schritt, macht an anderer Stelle aber wieder Arbeit. Vielleicht ist die technische Lösung schon recht klar, während noch offen ist, wer sie im Alltag nutzen soll. Solche Fragen gehören für mich zur Umsetzung dazu. An ihnen lässt sich gemeinsam weiterarbeiten, bis der Zusammenhang greifbar wird.
„Lass uns das mal
an einem Beispiel
durchspielen.“
03 / Ein Gedankenspiel
Was bleibt von
einem Gespräch?
Stellen wir uns einen Kontakt auf einer Messe vor. Nach einem guten Gespräch wird eine Visitenkarte abfotografiert, Name und Firma werden übernommen und im System gespeichert. Das wäre ein sinnvoller automatisierter Schritt. Über das Gespräch selbst wäre damit allerdings noch wenig festgehalten: Welches Anliegen hatte die Person, welche Frage blieb offen und was wollten wir als Nächstes gemeinsam angehen?
Eine kurze Sprachnotiz direkt danach könnte diesen Zusammenhang mitgeben. Daraus ließen sich das Anliegen und eine vereinbarte nächste Aufgabe herausarbeiten. Anschließend wäre zu überlegen, welche Informationen die passenden Menschen brauchen, wo sie ankommen sollen und an welcher Stelle jemand auf den Vorgang schaut. So entsteht aus der ersten Automatisierungsidee eine Betrachtung des ganzen Ablaufs.
Was kommt beim Team an?
Ein Kontakt, der erreichbar ist.
Name, Firma und Kontaktdaten könnten direkt übernommen werden. Das Team hätte einen neuen Eintrag. Welches Anliegen hinter dem Gespräch stand und welcher nächste Schritt verabredet wurde, müsste anschließend noch geklärt werden.
An diesem Beispiel lässt sich besprechen, wie Automation und Agentic Thinking zusammenspielen können. Informationen erfassen, ihren Zusammenhang verstehen und einen nächsten Schritt vorbereiten hängen miteinander zusammen. Zum AI Enablement gehört dann, den Ablauf mit den beteiligten Teams durchzugehen, Fragen zu klären und gemeinsam zu schauen, wo KI tatsächlich unterstützen kann.
ZUSAMMENHANG / NÄCHSTER SCHRITT / ZUSAMMENARBEIT04 / Zusammen weiterkommen
Verantwortung übernehmen.
Wissen teilen.
„Ich sehe mich, wenn es gut läuft,
ganz hinten in der Kette.
Wenn es schlecht läuft,
stehe ich ganz vorne.“

Solche Abläufe entstehen in der Zusammenarbeit. Fachliche Verantwortung heißt dabei auch, selbst mit anzupacken und zu verstehen, wo jemand Unterstützung braucht. Aufgaben lassen sich verteilen; die gemeinsame Arbeit bleibt eine Sache auf Augenhöhe.
Wissen weiterzugeben gehört genauso dazu. Auf Konferenzen, in Talks, Vorträgen und Workshops können Erfahrungen aus der Praxis zum Ausgangspunkt für ein gemeinsames Weiterdenken werden. Ein konkretes Beispiel bietet etwas, an dem Fragen gestellt, andere Erfahrungen ergänzt und Möglichkeiten für den eigenen Arbeitsalltag durchgespielt werden können.
Aus der Freude über die ersten eigenen Funktionen am Amiga ist über die Jahre die Arbeit an digitalen Erlebnissen und KI-Systemen geworden. Verstehen und Ausprobieren gehören weiterhin zusammen. Heute findet das oft mit anderen statt: im Projekt, im Team oder auf einer Bühne.
Worüber wollen wir sprechen?
Ein Thema für einen Vortrag, eine Frage für einen Workshop oder eine Idee, die sich gemeinsam durchspielen lässt: Lass uns schauen, was euch beschäftigt und wie wir daran anknüpfen können.
